Anmerkungen von > Vince Ebert zum Thema Wissenschaft aus seinem Programm "Denken lohnt sich":

Der Unterschied zwischen Wissenschaft, Theologie und Esoterik

- Wenn ich zum Beispiel vermute “Im Kühlschrank könnte noch Bier sein” und ich gucke nach, dann betreibe ich im Prinzip schon eine Vorform von Wissenschaft.

- Großer Unterschied zur Theologie. Da werden Vermutungen in der Regel nicht überprüft. Wenn ich also nur behaupte “Im Kühlschrank ist Bier”, bin ich Theologe.

- Wenn ich nachschaue, bin ich Wissenschaftler.

- Wenn ich nachsehe, nichts finde und trotzdem behaupte, es ist Bier drin – dann bin ich Esoteriker!

Quellen: U.a. hier, oder hier.


Das Wahre und Aechte würde leichter in der Welt Raum gewinnen, wenn nicht Die, welche unfähig sind, es hervorzubringen, zugleich verschworen wären, es nicht aufkommen zu lassen.

Arthur Schopenhauer in: Die Welt als Wille und Vorstellung; Vorrede zur dritten Auflage (1895)


Placebo oder nicht? Die Wirkung eines Wortes

- Artikel (und Diskussionen) auf > Perspective Daily vom 8. Juli 2016: > hier

 

Placebo in der Medizin - Stellungnahme des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesärztekammer vom 25.3.2010

- Kurzfassung / Zusammenfassung, 5 Seiten: > hier     - Langfassung, Buchausgabe, 205 Seiten: > hier

 

Placeboeffekte – die Macht des ärztlichen Wortes

- Kurze Übersicht und Beispiele auf "ÄrzteZeitung" vom 24.01.2018: hier

 

Macht und Medizin: Warum Verschwörungstheoretiker die Alternativmedizin lieben

- auf "ÄrzteZeitung" vom 8.8.2018: hier

- Originale Pressemitteilung "Misstrauen gegen Machtstrukturen beeinflusst Wahl medizinischer Verfahren"der JGU Mainz: hier


Zehn Indizien für Quacksalberei

Verdacht auf Scharlatanerie bzw. Quacksalberei wird umso wahrscheinlicher, je mehr der folgenden Beschreibungen zutreffen. 

Die angepriesene Methode bzw. ein Produkt ...

  • wird durch Hinweis auf exotische Herkunft (Regenwald, Himalaya u.a.) interessant gemacht,
  • soll Heilung bringen, wenn Schulmedizin in auswegloser Situation versagt,
  • soll durch umfangreiche Erfahrungen "untermauert" sein, ohne dass nachvollziehbare Daten aus (kontrollierten klinischen) Studien zugänglich gemacht werden,
  • soll gegen eine Vielzahl verschiedener Erkrankungen, die nichts miteinander zu tun haben, universell wirksam sein,
  • soll regelmäßig zum Erfolg führen, wobei Misserfolge der Schulmedizin angelastet werden,
  • ist an einzelne Personen beziehungsweise Institutionen gebunden, die die Therapie entwickelt haben und daran verdienen (extrem hohe Preise bei meist minimalem Herstellungsaufwand),
  • soll keine Nebenwirkungen haben oder die Nebenwirkung von Verfahren der Schulmedizin reduzieren oder aufheben,
  • ist kompliziert (strenge Diätvorschriften, komplizierte Anwendungsrichtlinien u.a.), sodass Misserfolge auf Anwendungsfehler (wahlweise den Anwender persönlich, seiner Einstellung, einer Erstverschlimmerung, anderes) zurückgeführt werden,
  • soll schon seit Jahren/Jahrzehnten (Jahrhunderten) verwendet werden, ohne offiziell anerkannt zu sein,
  • ist den Behauptungen zufolge so gut, dass unverständlich bleibt, warum keine Zulassung als Arzneimittel existiert.

(bearb. nach > arznei-telegramm 2003, Jg. 34, 95 )


Die Freiburger Erklärung zur Homöopathie

findet sich auf den Seiten des "Informationsnetzwerk Homöopathie" direkt > hier.


Fruktose

...  > krempelt die Hirnfunktionen gehörig um (Nachricht auf laborwelt.de vom 25.4.2016)