Fruktose

...  > krempelt die Hirnfunktionen gehörig um (Nachricht auf laborwelt.de vom 25.4.2016)


Placebo oder nicht? Die Wirkung eines Wortes

- Artikel (und Diskussionen) auf > Perspective Daily vom 8. Juli 2016: > hier

Placebo in der Medizin - Stellungnahme des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesärztekammer

- Kurzfassung / Zusammenfassung, 5 Seiten: > hier     - Langfassung, Buchausgabe, 205 Seiten: > hier

Placeboeffekte – die Macht des ärztlichen Wortes

- Kurze Übersicht und Beispiele auf > ÄrzteZeitung vom 24.01.2018: hier


Zehn Indizien für Quacksalberei

Verdacht auf Scharlatanerie bzw. Quacksalberei wird umso wahrscheinlicher, je mehr der folgenden Beschreibungen zutreffen. 

 

Die angepriesene Methode bzw. ein Produkt ...

  • wird durch Hinweis auf exotische Herkunft (Regenwald, Himalaya u.a.) interessant gemacht,
  • soll Heilung bringen, wenn Schulmedizin in auswegloser Situation versagt,
  • soll durch umfangreiche Erfahrungen "untermauert" sein, ohne dass nachvollziehbare Daten aus (kontrollierten klinischen) Studien zugänglich gemacht werden,
  • soll gegen eine Vielzahl verschiedener Erkrankungen, die nichts miteinander zu tun haben, universell wirksam sein,
  • soll regelmäßig zum Erfolg führen, wobei Misserfolge der Schulmedizin angelastet werden,
  • ist an einzelne Personen beziehungsweise Institutionen gebunden, die die Therapie entwickelt haben und daran verdienen (extrem hohe Preise bei meist minimalem Herstellungsaufwand),
  • soll keine Nebenwirkungen haben oder die Nebenwirkung von Verfahren der Schulmedizin reduzieren oder aufheben,
  • ist kompliziert (strenge Diätvorschriften, komplizierte Anwendungsrichtlinien u.a.), sodass Misserfolge auf Anwendungsfehler (wahlweise den Anwender persönlich, seiner Einstellung, einer Erstverschlimmerung, anderes) zurückgeführt werden,
  • soll schon seit Jahren/Jahrzehnten (Jahrhunderten) verwendet werden, ohne offiziell anerkannt zu sein,
  • ist den Behauptungen zufolge so gut, dass unverständlich bleibt, warum keine Zulassung als Arzneimittel existiert.

(bearb. nach > arznei-telegramm 2003, Jg. 34, 95 )


Die Freiburger Erklärung zur Homöopathie

findet sich auf den Seiten des "Informationsnetzwerk Homöopathie" direkt > hier.